Wissen für Fabrikautomation

Pneumatische Dichtheitsprüfanlagen
Aufbau
In der Regel bestehen die pneumatischen Dichtheitsprüfstände aus einem Tischgestell (Aluminium- oder Schweißgestell), einer Schutzeinhausung und der Sicherheitstechnik. Dabei kann bspw. eine Sicherheitslichtschranke oder Kapselung mit Türkontaktschalter eingesetzt werden. Neben der Messtechnik für Druckabfall- und Differenzdruck-Methode enthalten die Prüfstände Ventiltechnik, Auswerte- und Anzeigeelektronik, Handhabungstechnik und Verkettungstechnik, Spannvorrichtungen und eine Pneumatik- oder Hydraulikversorgung. Als Auswerteeinheit kommt eine SPS oder PC-Steuerung zum Einsatz. Neben einer vollautomatischen Zuführung ist auch eine manuelle Beschickung einrichtbar. Optional ist die Integration weiterer Prozesse, bspw. zum Montieren, Fügen, Prüfen oder Kennzeichnen.
Produkte
Produktname Kennzeichen Einsatzbereich
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Systembausteine
Produktname Kennzeichen Einsatzbereich
Messtechnik Systeme bei Druckabfall-Methode: P-30, D-10, CPT2500, CPT61X0; Systeme bei Differenzdruck-Methode: DPT-10
Ventiltechnik anwendungsspezifisch
Auswerte- und Anzeigeelektronik inkl. Prüfprogrammablaufsteuerung SPS Siemens S7 mit Standardprüfprogramm und Anpassungsmöglichkeiten oder PC-Steuerung mit Visualisierungsmöglichkeit, Datenbank und Protokollerstellung
Pneumatik-Versorgung anwendungsspezifisch
Hydraulikdruckversorgung anwendungsspezifisch
Handhabungstechnik anwendungsspezifisch
Spanntechnik anwendungsspezifisch
Sicherheitstechnik anwendungsspezifisch, bspw. Sicherheitslichtschranke, Kapselung mit Türkontaktschalter, 2-Hand-Auslösung
Tischaufbau aus Bosch-Aluminiumprofil oder Schweißgestell
Prüfprozesse kombinierbar mit Montagevorgängen, Laserbeschriftungen, automatisiertes Teilehandling (Ein-/Ausschleusen) oder Verkettung mehrerer Stationen