Wissen für Fabrikautomation

Unterwasser-Dichtheitsprüfanlage
Abbildung Funktionsprinzip
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Funktionsprinzip
Zur Dichtheitsprüfung werden die Prüflinge in ein Wasserbad getaucht, bzw. das Wasserbecken geflutet, das Wasserbecken angehoben und mit Druckluft als Prüfgas beaufschlagt. Wenn Leckagen vorhanden sind, steigen von dort Luftbläschen an die Wasseroberfläche, die durch den Werker visuell erkannt und gleichzeitig auch schnell lokalisiert werden können. Durch das ergonomische Anheben des Wasserbeckens auf Augenhöhe sowie durch eine optionale Beleuchtung wird die visuelle Auswertung erleichtert.
Prinzipiell ist die Unterwasser-Sichtprüfung eine recht genaue Methode und ermöglicht die Erkennung bereits geringer Leckraten, jedoch ist die Auswertung von guten Beobachtungsmöglichkeiten des Werkstücks und von einer sorgfältigen Ausführung durch den Prüfer abhängig. Dadurch ist bei der visuellen Auswertung eine geringere Prüfsicherheit gegenüber automatisierten Prüfverfahren gegeben.