Wissen für Fabrikautomation

Sondermaschinen zur Riss- und Gefüfgeprüfung
Abbildung Funktionsprinzip
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Funktionsprinzip
Zum Betrieb eines automatischen Prüfsystems können verschiedene Be- und Entladungen eingesetzt werden, von manuell über Vibrationsförderer - beispielsweise in Anlagen zur Rißprüfung von Rollen - bis hin zu Robotern. Die Auswahl der Komponenten erfolgt werkstückspezifisch. Ein typischer Prüfablauf erfordert eine Relativbewegung zwischen Prüfling und Prüfsonde, somit sind rotationssymmetrische Bauteile besonders geeignet und können mit einer passenden Werkstückhandhabung leicht in eine Drehbewegung versetzt werden. Nicht-rotationssymmetrische Bauteile werden hingegen mit einem Greifer lagerichtig in die Werkstückaufnahme eingelegt, das Einfahren in die Prüfstation ist beispielsweise mit einem Kettenförderer möglich. Ein typisches Beispiel sind Schaltmitnehmer. Sie werden an der Prüfposition gestoppt und fixiert. Nun fährt die Prüfsonde heran. Der Scanvorgang erfolgt berührend mit oszillierenden Bewegungen. Die Prüfdaten werden an das Prüfgerät übermittelt und ausgewertet. Risse von 0,7 mm Tiefe, 0,1 mm Breite und 3 mm Länge werden in Längsrichtung erkannt. Anhand des Prüfentscheids werden die Prüflinge farbig markiert und je nach Ergebnis als Schlechtteile ausgeschleust oder als Gutteile weitergefördert. Prüfgeschwindigkeiten von 8 s/Teil bzw. von 450 Teilen/h sind möglich.