Wissen für Fabrikautomation

Lasermarkierzellen c173L-G mit Ytterbium-Faserlaser
Abbildung Funktionsprinzip
Produktfamilien-Verschlagwortung
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Funktionsprinzip
Zur Kennzeichnung eines Produkts wird zunächst das zugehörige Markierprogramm aufgerufen. Ein oder mehrere gleiche Werkstücke werden manuell in werkstückspezifische Aufnahmen eingelegt und anschließend der Markiervorgang gestartet, der mit dem automatischen Schließen der Schutztüre beginnt. Wenn die Tür geschlossen ist startet der automatische Markierprozess. Wenn im Arbeitsbereich mehrere Teile Platz finden, können sie auch hintereinander in einem Durchgang gekennzeichnet werden. Zur Beschriftung von mehreren Seiten kann eine motorische Drehachse vorhanden sein, die das Werkstück Stück für Stück weiterdreht, sodass die zu markierende Fläche vom Laser bearbeitet werden kann.
Die Kennzeichnung kann mit unterschiedlichen Verfahren erfolgen. Diese sind bei Metallen das Anlassen, Abtragen oder Gravieren und bei Kunststoffen das Verfärben, Abtragen und Schäumen. Nach Abschluss der Bearbeitung wird die Schutztüre wieder geöffnet und ein neuer Markierzyklus kann beginnen. Abschließend kann eine Qualitätskontrolle oder Verifizierung der aufgebrachten Markierung durch ein optisches Lesesystem oder Barcode- bzw. Data-Matrix-Codescanner erfolgen.