Wissen für Fabrikautomation

Anlagen zum Induktionslöten
Abbildung Funktionsprinzip
Produktfamilien-Verschlagwortung
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Funktionsprinzip
Die Fügeteile werden manuell oder automatisch zugeführt und in der Fügeposition fixiert. Von einer Handhabung wird die Induktionsschleife so positioniert, dass die Fügeteile umschlossen werden. Das Lot wird der Lötstelle z. B. als Paste zugeführt. In der Nähe der Lötstelle dürfen sich keine empfindlichen elektronischen Bauteile befinden, die durch induzierte Ströme beschädigt werden können.
Die Lötstelle wird nun mit einem hochfrequenten Wechselstrom beaufschlagt und ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt. Dieses Wechselfeld induziert eine Spannung in den Fügeteilen, die wiederum einen Wechselstrom erzeugt und eine Erwärmung der stromdurchflossenen Oberfläche bewirkt, wodurch die zuvor aufgetragene Lötpaste aufschmilzt. Im Betrieb ist eine Kühlung der Spule erforderlich. Zusätzlich ist die Überwachung der Lötstellentemperatur durch ein berührungsfreies Temperaturmesssystem wie z. B. mit einem Infrarotsenor möglich. Danach wird die Spule abgeschaltet und zurückgezogen.