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Montageanlagen für Kupplungen und Drehmomentwandler

Typische Erzeugnisse

  • Kupplungen
  • Drehmomentwandler

Erzeugnis-Lexikon: Kupplungen und Drehmomentwandler


Quelle: ZF Friedrichshafen AG
Kupplungen verbinden oder trennen Motorwelle und Getriebewelle. Grundsätzlich bestehen Kupplungen aus Schwungrad, Kupplungsscheibe und Druckplatte um die Motordrehzahl auf das Getriebe zu übertragen. Unter Last klemmt die Kupplungsscheibe zwischen Schwungrad und Druckplatte und dreht sich. Beim Treten der Kupplung werden die Anpressfedern und Ausrückhebel gelockert und die Drehung der Kupplungsscheibe langsam verringert. Zum Anfahren, also bis zum Erreichen einer Mindestdrehzahl, und für den Schaltvorgang muss die Kupplung getrennt werden. Hydrodynamische Drehmomentwandler übertragen die Drehbewegung des Motors auf das Getriebe. Sie werden in Automatikgetrieben verbaut. Ein typischer Aufbau besteht aus Gehäuse, Turbinenrad (Antrieb), Leitrad, Pumpenrad (Abtrieb) und Wandlerüberbrückungskupplung. Bei großen Drehzahlunterschieden von Turbinen- und Pumpenrad entsteht ein Ölkreislauf; der Ölstrom fließt zwischen Pumpen-, Turbinen- und Leitrad. Die mit gegenläufig ausgerichteten Schaufeln versehenen Räder addieren die Bewegung von Turbinen- und Leitrad zum Pumpenradmoment. Bei nahezu gleichen Werten greift die Wandlerüberbrückungskupplung. Die so entstandene starre Verbindung von Antriebs- und Abtriebswelle kann zur Kraftübertragung genutzt werden. Hydrodynamische Drehmomentwandler werden synonym auch als Föttinger-Wandler bezeichnet.

Lieferanten: Montageanlagen für Kupplungen und Drehmomentwandler

Autec Sondermaschinenbau GmbH Amberg
KMS Automation GmbH Schramberg - Waldmössingen
Schnaithmann Maschinenbau AG Remshalden
USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH Limbach-Oberfrohna
Urhebervermerk

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Urheber: Dr. Gerhard Drunk, xpertgate GmbH & Co. KG;
Erstveröffentlichung: Juli 2013